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Luftbändigen

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Nation - air.gif
Bending - air.gif

Luft(bändigen) ist eines der vier Elemente, die in der Welt des Avatar gebändigt werden können. Nur die Luftnomaden und der Avatar besitzen die Fähigkeit, die Luft zu bändigen.
Das Luftbändigen beruht hauptsächlich auf der Möglichkeit, die Luftströmungen zu kontrollieren und manipulieren. Auch können Luftbändiger solche Strömungen entstehen lassen.

Luft ist das Element der Freiheit. Weil die Luftbändiger immer nach der spirituellen Erleuchtung streben und diese schließlich auch erreichen, sind die Luftnomaden gleichzeitig auch alle Luftbändiger.

Der Schlüssel zum Luftbändigen ist hauptsächlich Flexibilität und das Verfolgen des Weges des geringsten Widerstandes. Luftbändigen ist fast immer defensiv, auch wenn es die dynamischste aller vier Bändigungsarten ist. Luftbändigern ist es daher möglich, gleich mehreren Angreifern stand zu halten. Doch gehen sie selbst dem entscheidenden Schlag immer aus dem Weg, was eine ihrer großen Schwächen ist.

Jeder Avatar aus der Feuernation sollte zuerst das Element Luft beherrschen. Des Weiteren werden die Kräfte der Luftbändiger im Herbst verstärkt.


Das Symbol des Luftbändigens zeigt drei rechtdrehende und zueinander seitenverkehrte Spiralen. Alle Mönche der Luftbändiger tragen über ihrer Kleidung einen Anhänger mit diesem Symbol. Auch Aang sieht man in der letzten Episode mit diesem Anhänger.

Ursprung

Die ersten Luftbändiger waren die Bisons. Von ihnen lernten die Luftnomaden später das Bändigen. Daher werden Bisons in der Kultur der Luftnomaden auch verehrt und als heilige Tiere bezeichnet. Die Bisons können Windböen mit ihrem biberartigen Schwanz erschaffen. So ist es ihnen auch möglich ohne jegliche sichtbare Antriebshilfsmittel zu fliegen.
Des Weitern haben die Luftnomaden die pfeilartigen Tätowierungen auf ihren Körpern von den Bisons übernommen. Diese Tattoos symbolisieren die komplette Beherrschung des Luftbändigens und werden einem Schüler nur dann verliehen, wenn er sein Training abgeschlossen hat. Das ist entweder der Fall, wenn ein Schüler alle Stufen des Luftbändigens gemeistert hat, oder wenn er eine neue Technik erfunden hat. Bei Aang tritt der zweite Fall ein, da er eine neue Technik, den Luftroller, erfunden hat, aber noch nicht alle Stufen des Luftbändigens erlernt hat. Er ist der jüngste Luftbändigungsmeister in der Geschichte. Die Pfeile sind auf dem Kopf, auf den Händen und den Füßen zu sehen. Von dort aus schlängeln sich blaue Linien über die Arme zu den Achselhöhlen und über die Beine zum Rücken. Auf dem Rücken ist ebenfalls eine blaue Linie, die zum Kopf und dem dortigen Pfeil verläuft.
Im Gegensatz zu den anderen Nationen sind alle Luftnomaden auch Luftbändiger.

Kampfstil

Wenn es den Luftbändigern möglich ist, einem Kampf zu entgehen, dann tun sie dies auch. Auch greifen sie einen Gegner nie auf direktem Wege an.
Luftbändigen beruht auf dem Ba Gua Stil, der hauptsächlich aus geschickten und ausweichenden Manövern besteht, durch die man für den Gegner nicht greifbar ist. Diese explosionsartige Kraft des Windes bezieht ihre Energie aus dem Zentrum des Bauchraums. Der Ba Gua Stil ist für seine konstanten, kreisförmigen Bewegungen bekannt, die dem Gegner einen Angriff und sogar einen Treffer fast unmöglich machen. Ein weiteres Merkmal ist, dass Luftbändiger nie einen festen Stand haben. Sie setzen immer ihren gesamten Körper mit allen ebenen und rollenden Bewegungen ein. Dabei benutzen sie viel dynamische Fußarbeit und auch einige Hiebe und Schläge kommen zum Einsatz. Eine weit verbreitete Technik ist es, sich hinter den Gegner zu stellen oder sich an ihn von hinten dran zu heften und dann seine Bewegungen zu kopieren. So hindern sie ihn daran, sein Gesicht zu ihnen zu drehen.
Im Gegensatz zu allen anderen Disziplinen ist das Luftbändigen sehr defensiv, wie auch die Anwender, und ist aber das dynamischste aller Elemente.
Laut Iroh ist Luft das Element der Freiheit.

Fähigkeiten

Beim Luftbändigen verwenden die Bändiger meist kreisförmige, ineinander übergehende Bewegungen, sodass sie dem Gegner immer ausweichen können. Dabei werden aber auch auf der Luft basierende Gegenangriffe gestartet, die den Angreifer aus dem Gleichgewicht bringen sollen. Die Fähigkeiten eines Luftbändigers reichen von einfachen Windstößen bis hin zu riesigen Zyklonen und Tornados, für deren Kontrolle allerdings ein hohes Maß an Konzentration notwendig ist. Bereits eine einfache Bewegung eines Luftbändigers kann einen Windstoß hervorrufen. Durch größere Bewegungen, Drehungen und mehr Schwung werden die Angriffe verstärkt. Die Bändiger benutzen auch ihre Gleiter oder andere Stöcke als Hilfsmittel, um mit ihnen die Präzision ihrer Luftzüge zu vergrößern. Ferner ist es Luftbändigern möglich, wenn sie nass sind, ihre Kleidung ganz einfach mit Luftbändigen trocknen zu lassen, auch wenn sie sie noch tragen. Des Weiteren können sie beim Niesen auch einige Meter in die Luft geschleudert werden.
Luftbändigen ist die einzige der vier Bändigungsarten, von der keine Unterarten oder spezielle Formen bekannt sind.

Einfache Techniken

Atem des Windes: Der Atem des Windes ähnelt stark einem normalen Luftstoß, wird aber vom Mund und den Lungen erschaffen. Diese Technik erfordert allerdings eine sehr gute Kontrolle des Atems, damit sie effektiv eingesetzt werden kann. Es ist sogar möglich schmale und kleine Luftströme entstehen zu lassen, die Angriffsziele treffen können, die so klein wie ein Insekt sind. Aber auch Stürme mit Windstärken bis zu 8 sind nicht unmöglich.

Erhöhte Schnelligkeit: Mit dieser Technik können Luftbändiger ihre Bewegungen im Kampf erhöhen. Es ist ihnen möglich, sehr schnell zu laufen, indem sie den Luftwiderstand um sich herum verringern. Auch können Luftbändiger über vertikale Oberflächen rennen, indem sie hinter sich einen Luftstrom erzeugen, der sie nach vorne antreibt. Aang hat oft genug gezeigt, dass er, wenn nötig, wesentlich schneller als ein normaler Mensch rennen kann und das sogar über einen längeren Zeitraum. Einem Luftbändigungsmeister ermöglicht diese Technik auch über Wasser zu laufen, wie Aang in der Episode Die Kriegerinnen von Kyochi zeigt.

Luftbarriere: Das ist eine mächtigere Abwehrtechnik, bei der der gesamte Körper von einer Art Kuppel aus Luft umgeben ist, die Angriffe aus allen Richtungen abwehren kann. Auch scharfe Messer oder Pfeile, die mit hoher Geschwindigkeit und Präzision auf den Luftbändiger geworfen wurden, können die Barriere nicht durchdringen.

Luftkugeln: Dies ist keine richtige Angriffstechnik, sondern eher dafür gedacht, Menschen zu beeindrucken, Sie wurde von Aang erfunden. Dabei nimmt man zwei oder mehrere Kugeln und lässt sie mit Hilfe von Luft zwischen den Händen kreiseln. Aang nennt diese Technik immer Luftbändigertrick. Hat man diesen Trick zu oft benutzt, lässt die Begeisterung der Betrachter meistens nach.

Luftschilde: Luftschilde dienen im Allgemeinen zur Verteidigung und sind die defensivsten Taktiken der Luftbändiger. Dabei werden Windböen nahe an den Körper gelegt, nicht um die Angriffe direkt zu stoppen, sondern eher um sie abzulenken. Dabei ist es ihnen auch möglich, in jedem beliebigen Moment die Verteidigung in einen Angriff zu ändern. Da fast alle physischen Gegenstände von der Luft betroffen sind, kann man mit ihr den Schwung geworfener Gegenstände auch erhöhen oder andere manipulieren, was aber einen höheren Grad an Präzision verlangt.

Luftstoß: Der Luftstoß ist eine offensivere Bewegung, bei der ein stärkerer Windimpuls von den Händen oder Füßen ausgehend genutzt wird. Dabei hängt die Stärke des Angriffs mehr von den Kräften des Bändigers selbst, als von dem eingesetzten Schwung ab. Mit dem Luftstoß ist es möglich, Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und sehr einfach Türen oder Fenster zu schließen und zu öffnen. Auch nutzt ihn Aang, um das Tempo bei der Rutschenfahrt auf der Omashu Super Rutsche zu erhöhen.

Lufttrichter: Der Lufttrichter ähnelt in seiner Form einem Luftwirbel, ist jedoch wesentlich kleiner. Aang benutzt diese Technik als Kanone. Dabei erzeugt er einen kleinen Trichter, durch den kleine Felsstücke von oben hinein getan werden können und dann vorne als Geschosse hinausgefeuert werden.
Aang nutzt diese Technik, um den Gefangen der Feuernation bei ihrem Ausbruch zu helfen. Dabei erschafft er einen solchen Trichter, mit dem er die Wachen der Feuernation mit Kohlestücken, die von Katara und Sokka hereingetan werden, beschießt.

Verbesserte Wendigkeit: Luftbändiger können Luftbewegungen als Schwebehilfe nutzen. Dabei springen sie oft hoch und weit in die Luft und reiten auf Luftströmungen, sodass sie nur sehr langsam wieder fallen. Durch diese Kunst sind Luftbändiger natürlich sehr flexibel. So können sie sich ganz leicht um einen Gegner herummanövrieren, ohne sich verbiegen und Energie verbrauchen zu müssen. Die ihnen übriggebliebene Energie gibt ihnen dann natürlich einen Vorteil im laufenden Kampf.

Techniken auf dem Level eines Luftbändigungsmeister

Druckwelle: Indem der Luftbändiger in einem Kreis rennt, baut er große Trägheit auf. Man könnte sagen, er sammelt die Luft an einem Ort und baut so einen erheblichen Druck auf. Ein Luftbändigungsmeister kann eine Druckwelle zusammengepresster Luft in der Form eines Körpers auf den Gegner schießen. Wird der Gegner von solch einer Druckwelle erwischt, schleudert es ihn einige Meter zurück oder sogar durch die Luft.

Lufthose: Ähnlich einer Wasserhose können Luftbändigungsmeister die Richtung und das Ausmaß einer Lufthose kontrollieren. Ferner ist es ihnen sogar möglich, in der Lufthose (an der oberen Öffnung) zu stehen und damit so lange, wie es ihnen beliebt und sie die Lufthose aufrechterhalten können, in der Luft zu stehen. Dabei dreht sich der Luftbändiger in die Luft, wobei er die Luft verwirbelt -es entsteht eine Lufthose.
Aang zeigt diese Technik das erste Mal, als er durch General Fongs Wahnsinn in den Avatar Zustand getrieben wird. Später zerstörte er die Basis mit Erdbändigen. Auch Roku nutze diese Technik, um Auge in Auge mit dem damaligen Feuerlord Zosin zu sprechen.

Luftklinge: Mit einem Stab ist es den Luftbändigern möglich, einen sehr präzisen Luftstoß zu erschaffen, der sogar durch Holz und auch Steine schneiden kann. Wenn man diese Technik gegen Menschen einsetzt, kann es allerdings zu fatalen Auswirkungen kommen.
Aang nutzte diese Technik gegen Azula in der Episode Die Verfolgungsjagd. Azula konnte sich allerdings rechtzeitig zur Seite drehen, so dass ihr nur einige Spitzen von ihrem Haar abgetrennt wurden. Dies erschrickt sie sehr, sie lässt sich allerdings nicht so leicht einschüchtern und kämpft weiter gegen Aang.

Starker Luftwirbel: Dabei erschaffen Luftbändiger einen riesigen Luftstrudel, der es ihnen ermöglicht, ganz einfach gegnerische Angriffe zu reflektieren. Sie dienen auch dazu, den Gegner zu verwirren und einzuschüchtern. Die Luftbändiger rennen, um einen solchen Wirbel zu erschaffen, sehr schnell um einen bestimmten Ort mit ihrem Stab im Kreis, wodurch sich nach geraumer Zeit ein starker Luftwirbel bildet. Dieser Luftwirbel kann durchaus die Dimensionen eines Tornados oder Hurricans erreichen. Allerdings bewegt er sich nicht vom Ort, sondern bleibt an einer Stelle.
In der Episode der König von Omashu kann Aang dabei in seinem Duell mit König Bumi sogar einen riesigen Felsbrocken, der die Größe eines Busses hatte, wegschleudern. Solche starken Luftwirbel haben oft Ähnlichkeit mit einem Tornado, doch bewegen sie sich nicht von der Stelle.

Techniken auf dem Level eines Avatars

Extrem starke Winde: Es ist dem Avatar möglich sehr starke Winde zu entfesseln, ähnlich wie es von Avatar Yangchen demonstriert wird, wenn der Avatar-Zustand erklärt wird. Dabei können Windgeschwindigkeiten von bis zu 8 oder mehr erreicht werden. Das würde bereits ausreichen, um Bäume zu entwurzeln, Häuser zu zerstören und Steinwände bröckeln zu lassen oder gar zu vernichten. Mit einem Stab, Fächern oder anderen Hilfsmitteln kann man die Attacke verstärken.
Aang nutzt diese Technik in der finalen Schlacht gegen Ozai. Dabei attackiert er Ozai mit dieser Attacke, wobei der Feuerlord entkommen konnte, da die Attacke den Felsen hinter ihm halbierte.

Luftkugel: Die Luftkugel ähnelt einem Luftschild oder einer Luftbarriere, ist aber um einiges stärker. Es ist eine sehr starke Verteidigungstechnik, bei der der Bändiger von einer Kugel aus Luft umgeben ist, die alles abprallen lässt, was auf ihn zukommt.
Wollen Menschen den Luftbändiger berühren, so wie Sokka es in der Episode Der südliche Lufttempel versucht, als Aang in den Avatar-Zustand geraten ist und nicht mehr zu kontrollieren scheint, werden sie einfach weggeschleudert. Nur Katara war es möglich, Aangs Arm zu fassen zu bekommen und ihn zurück zum Boden zu ziehen, um ihn zu beruhigen und trösten zu können. Mit dieser Technik kann ein Luftbändiger auch über verschiedene Distanzen schweben und sogar den Boden unter sich zerstören, wenn er mit genügend Schwung auf ihn trifft.
Aang benutzt diese Technik immer, wenn er in den Avatar-Zustand gerät, wenn er verärgert ist.

Tornados/Hurrikans: Einem Bändiger auf dem Avatarlevel ist es möglich, Tornados und Hurrikans nach seinem eigenen Willen zu erschaffen und kontrollieren. Tornados können in der realen Welt Windgeschwindigkeiten von bis zu 500 km/h erreichen, was einer Windgeschwindigkeit von deutlich über 12 entspricht, und besitzen damit eine ungeheuere Zerstörungskraft. Daher sind Tornados auch in der Welt von Avatar eine sehr mächtige zerstörerische Attacke. Wahrscheinlich ist es auch sehr begabten Luftbändigungsmeistern möglich, Tornados zu erschaffen und zu kontrollieren. Hurricans jedoch können nur von einem Aavatar erzeugt werden, da man um sie zu erschaffen, sowohl das Wasser als auch die Luft bändigen können muss. Dabei springt Aang in die Luft und gleich darauf ist der Tornado wegen purer Willenskraft entstanden.
Aang nutzt diese Technik gegen den Entflammenden Mann, der dem Tornado allerdings ausweichen kann.

Unabhängiger Flug: Bisher war es Aang nur eine begrenzte Zeit möglich, ohne Hilfsmittel zu fliegen, auch wenn er sich im Avatar-Zustand befand. Doch in dem finalen Kampf gegen Ozai konnte Aang für einen unbegrenzten Zeitrum unabhängig fliegen, während er sich im Avatar-Zustand befand. Dabei war um ihn herum zusätzlich die Luftkugel, um ihn vor Angriffen zu schützen.

Spezielle Techniken

Gleiten: Obwohl alle Luftbändiger durch ihre Luftbändigungsfähigkeiten sich für eine etwas längere Zeit in der Luft aufhalten, sehr hoch und weit springen und sogar senkrechte Wände hoch laufen können, besitzen die meisten von ihnen trotz allem einen Gleiter. Dieser dient ihnen allerdings nicht nur als Flughilfe für mittellange Strecken, sondern auch als Waffe im Kampf. Mit einem Gleiter, der im Kampf allerdings nur wie ein einfacher Stab aus Holz aussieht, können Luftbändiger sehr präzise und auch sehr starke Luftströme erschaffen.

Luftroller: Der Luftroller ist eine Erfindung von Aang, mit der er zu einem Meisterbändiger aufgestiegen ist. Er besteht aus einer kleinen Luftkugel, auf dessen Oberseite man durch eine gute Balance reiten kann. Aang hat diese Technik schon sehr oft eingesetzt, meistens um senkrechte Wände empor zuklimmen oder ein gewisses Tempo zu erreichen. Der Luftroller ermöglicht es seinem Anwender auch für kurze Zeit in der Luft zu schweben, wie man in der Episode Die Kriegerinnen von Kyoshi sieht.

In einem Rückblick in der Episode Der Sturm erfährt man, dass Aang diese Technik seinen Luftbändigerfreunden beigebracht hat. Auch wenn sie es alle beim ersten Versuch nicht schafften, meisterten sie die Technik später doch noch und erfanden somit das Luftballspiel. Nachdem allerdings bekannt wurde, dass Aang der neue Avatar ist, durfte er bei dem Spiel nicht mehr mitspielen, da eins der beiden Teams sonst einen Vorteil gehabt hätte, obwohl Aang noch nicht die Fähigkeiten eines Avatars besaß und das Spiel ja eigentlich erfunden hatte.

Wolkenbändigen: Da Wolken aus Luft und Wasser bestehen, ist es einem Luft- und einem Wasserbändiger zusammen möglich, die Formen von Wolken zu verändern und verschiedene Formen zu erschaffen.
Aang und Katara nutzen dieses Wissen in der Episode Die Wahrsagerin aus, um die Wolken zu verändern, während sie auf Appa flogen, damit Tante Wu einen Vulkanausbruch in den Wolken lesen kann, da Aang und Sokka am Krater des Vulkans waren und festgestellt haben, dass der Vulkan bald ausbrechen wird, ihnen aber niemand glauben wollte, da sich immer alle auf Tante Wus Prophezeiungen verlassen. So konnte das Dorf gerettet werden.
In der dritten Staffel setzt Aang diese Technik alleine ein, da er da auch schon das Wasser bändigen konnte, um Appa und seine Freunde zu tarnen, als sie durch die Feuernation flogen.
Es ist bisher noch nicht bekannt, ob Wasser- oder Luftbändiger diese Technik auch alleine einsetzen können.

Verstärkung von Luftschwingungen: Dies ist eine spezielle Form des Luftbändigens, die es dem Bändiger ermöglicht Schallwellen zu erzeugen oder bereits existierende zu manipulieren, weil diese sich durch Luft bewegen. Aang nutzt diese Technik in der Episode Geschichten aus Ba Sing Se, als er versucht eine Horde Tiere aus der Stadt zur Außenseite des Inneren Walls zu führen. Dabei nutzt er Luftbändigen, als er in seine Bisonpfeife bläst, wodurch die Reichweite der akustischen Wellen derart erhöht wird, dass alle Tiere das Geräusch wahrnehmen. Ferner ist es möglich, dass er die Technik in der Episode Sonnenkrieger und Feuerdrachen einsetzte, um um Hilfe zu schreien, als er und Zuko in eine Falle der Sonnenkrieger getappt waren. Sein Schrei wurde dadurch sehr laut.

Gegenteil

Luftbändigen ist die passivste aller Bändigungsarten. Viele ihrer Techniken sind darauf ausgelegt, den Gegner nicht direkt anzugreifen, sondern ihm auszuweichen. Das liegt vor allem am pazifistischen (kriegablehnenden) Glauben der Luftnomaden. Das komplette Gegenteil zum Luftbändigen ist das Erdbändigen. Während Luftbändiger stets versuchen, ankommenden Attacken auszuweichen oder sie zu reflektieren, versuchen Erdbändiger sie zu absorbieren oder sie mit überlegener Kraft zu erdrücken. Luftbändiger bewegen sich immer konstant in Kreisen, während Erdbändiger einen stabilen Stand benötigen, um effektiv zu bändigen.

Wie auch alle anderen Bändigungsarten wird Luftbändigen durch etwas anderes ausbalanciert und ist somit nicht weniger stark oder schwach als die anderen Bändigungsarten, obwohl es bei Weitem die dynamischste und lebhafteste der vier ist. In der Serie wurde deutlich gemacht, dass der Sieg von der Geschicklichkeit und der Macht des Anwenders abhängt.

Waffen

Anders als die anderen Nationen, die nur sehr selten Waffen beim Bändigen benutzen, benutzen Luftbändiger ihren charakteristischen Stab, um ihre Stärke in einer Schlacht zu erhöhen. Normalerweise tun sie dies, indem sie die Stärke der Luftströmung, die sie durch ihren Stab entstehen lassen haben, verbessern. Mit dem schmalen Profil des Stabes ist es möglich, dass die erschaffenen Luftströmungen exakter kontrolliert werden und sogar in schneidende Klingen verformt werden können. Wie Avatar Kyoshi und Aang (in der Episode Die Kriegerinnen von Kyoschi) es demonstrierten, können auch Fächer aus Metall in Verbindung mit Luftbändigen genutzt werden.

Ferner hat Aang die Idee einer Waffe namens Windschwert vorgeschlagen, als sich die Gruppe in einem Waffenladen in der Feuernation befand. Aang erklärte, dass ein Luftbändiger dabei das Heft eines Schwertes benutzt, daraus Luft kanalisiert und es wie ein Schwert hin und her schwenkt.

Schwächen

Obwohl Luftbändigen immer als die dynamischste der vier Bändigungsarten gehalten wird, ist der umstrittenste Aspekt dieser Bändigungsart sein vermeintlicher Mangel an verhängnisvollen Bewegungen. Dieser Aspekt ist eine Reflektion der Prinzipien, die von den Luftnomaden eingehalten werden, die wann immer es möglich ist, predigen, wie wertvoll das Leben ist. Daher sind die meisten auch Vegetarier und wollen sowohl Tiere als auch Menschen nicht töten. Wenn es möglich ist, suchen Luftbändiger immer einen Weg, um Gewalt zu vermeiden. Jedoch gibt es auch Ereignisse, bei denen ein Luftbändiger einen Konflikt mit dem Tod seines Gegners löst. So tötete Aang in der Episode In der Wüste beispielsweise eine riesige Wespe, als diese versuchte, Momo zu entführen und zu verspeisen. Sogar Avatar Yangchen gesteht die Möglichkeit des Todes eines Gegners ein, als Aang sie in der Episode Zosin's Komet, Teil 2: Die alten Meister herbeiruft, um sie nach ihrer Meinung zu fragen, da er denkt, dass nur ein Luftbändiger ihn verstehen könnte, dass in speziellen Fällen Konflikte nur durch Gewalt beendet werden können, obwohl dies ein Gegensatz zu den Lehren der Luftnomaden darstellt.
Richtig angewendet kann Luftbändigen trotzdem so tödlich und gefährlich sein, wie jede andere Bändigungsart. Besondere Techniken wie Druckwellen und Luftklingen können, wenn sie gegen ein lebendes Individuum angewendet werden, zum Tode dessen führen oder es sehr schwer verletzen, da Luftklingen sowohl Holz als auch Stein zerschneiden können und Druckwellen ein sehr großes zerstörerisches Potenzial besitzen. So können sich auch andere Techniken, die diesen beiden ähneln, als sehr gefährlich gegenüber Menschen und Tiere erweisen.

Obwohl es in der Serie nicht aufgeführt wird, hätte ein Luftbändiger in einem abgeschlossenen Raum einen sehr großen Nachteil, da so dessen Bewegungen und die Fähigkeit, einem Angriff auszuweichen, eingeschränkt werden würden. Allerdings ist es fast unmöglich, einen Luftbändiger von seinem Element zu trennen. Dafür müsste man ihn schon unter Wasser tauchen oder eine Vakuumfalle stellen, um sein Bändigungskräfte stark zu beeinträchtigen.

Bekannte Luftbändiger

Bereits Verstorben

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